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Adrian Gisiger wurde am 15. Februar 1994 geboren und lebte 20 Jahre in Unterägeri.

Seit dem Frühling 2017 ist Adrian im Schwyzer Dorf Lauerz zuhause.

 

Zu seinen Hobby's gehören seine Familie, diverse Bergsportarten, der EVZ, fotografieren, zeichnen und natürlich Musik.

 

Mit 9 Jahren besuchte Adrian ein Jahr lang den Blockflötenunterricht.

In den Sommerferien, im Wallis, kam ihm dann in Täsch der Gedanke, dass er seinem Grossvater eine riesen Freude machen könnte, wenn er doch beginnen würde Schwyzerörgeli zu spielen. Daraufhin begann er schliesslich mit 10 Jahren mit Schwyzerörgeliunterricht bei Wendelin Iten.

 

4 Jahre lang besuchte Adrian den Unterricht, bis er die Musikschule aus dem Grund, dass ihm Wendelin Iten nichts mehr beibringen könne, verlassen hat.

 

2 Jahre lernte Adrian alleine zu Hause weiter und erweiterte sein Repertoire auf gute 350 Tänze. Dann lernte er Seebi Schmidig, bei einer Stubete zum Anlass von Thomas Marthalers 80zigsten Geburtstag, im Zuger Alpli kennen.

Sofort war Adrian begeistert von der Art und Weise, wie Seebi spielte und wollte diese Tänze auch erlernen.

 

Seit einigen Jahren geht Adrian ab und an zu Seebi Schmidig in die Privatschule und lernt dabei die traditionellen Stücke von Beispielsweise Josef Stump, Balz Schmidig, Seebi Schmidig und anderen.

 

Neben den ca. 450 Traditionellen Tänzen, unter denen sich auch 32 Eigenkompositionen befinden, spielt Adrian auch Schlager, Rock, Pop und viele andere Musikrichtungen. Alles in allem Spielt Adrian über 1000 Musiktitel, welche er durch das Hören der Titel gelernt.

 

Das Schwyzerörgeli ist Adrians grosse Leidenschaft. Jedoch ist es nicht das einzige Instrument, welches er beherrscht.

 

Im Jahre 2008 besuchte er ein Jahr lang den Musikunterricht bei Jörg Wiget, von den Gupfbuäbä, um sich das Spielen mit dem Akkordeon anzueignen. Zwar funktionierte dies relativ gut, jedoch fehlte Adrian die benötigte Zeit um intensiv in den Unterricht zu gehen und so lernt er zuhause ab und zu ein wenig weiter, um darauf spielen zu können.

 

Während all den Besuchen bei diversen Stubeten, fiel Adrian auf, dass Bassisten und Bassistinnen fast eine Rarität sind. Deshalb kaufte er sich Bei Mark Schuler in Rothenthurm einen Kontrabass und ging ab dem Sommer 2012 ein Jahr lang in den Kontrabassunterricht bei Pirmin Huber. Dort lernte er die Grundbässe. Danach verliess Adrian den Bassunterricht wieder, um das Bassspielen selbständig weiterzulernen.

 

Last but not least ist noch das letzte Instrument, welches Adrian Freude macht, nämlich der Dudelsack. Schon immer empfand Adrian die irische Musik als sehr schön anzuhören und wollte daher lernen, wie man Dudelsack spielt. Hierfür hat er sich in einem Schweizer Fachgeschäft darüber erkundigt, und sich dann einen Practise Chanter besorgt. Ein Practise Chanter ist mit einfachen Worten erklärt ein Dudelsack ohne Sack. Man hat nur die Flöte. Dieses Instrument wird gebraucht, um neue Lieder zu erlernen, um sie danach auf dem Dudelsack spielen zu spielen. Den Dudelsack hat er sich dann im Sommer 2014 während seines Urlaubes in Irland gekauft.

 

Von diesen 4 Instrumenten gebraucht Adrian jedoch nur das Schwyzerörgeli oder den Kontrabass bei Auftritten.
Beim Schwyzerörgeli spielt er entweder alleine und sehr virtuose aus seinem Repertoire oder aber mit seinen Kumpeln Ruedi und Michi.

 

Kontrabass spielt er zu grössten teilen nur an Stubeten oder vereinzelt als Aushilfe bei Kollegen

*Text von Jennifer*